Jugendabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Heyen

25 Jahre JF Heyen

Eine Bericht von Sabine Weiße (Text und Bild)

 

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Zahlreiche (Flach-)geschenke und anerkennende Worte der Gratulanten, spannende Kubb-Partien unter strahlender Sonne und auch noch der Pokalgewinn: Besser hätte das Jubiläumsfest zum 25-jährigen Bestehen im nun komplett umgestalteten Generationenpark für die Jugendfeuerwehr Heyen kaum laufen können. Verbunden mit dem Jubiläum war die Ausrichtung eines Kubb-Turniers, auf dessen Sieger der Samtgemeindepokal der Jugendfeuerwehren wartete. Für das Gewinnerteam „Heyen I“ nahmen Marvin Möller, Jamie Cooper und David Petermann die Trophäe von Samtgemeindebürgermeisterin Tanya Warnecke entgegen.

 

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In einem spannenden Finale hatten die Hausherren die Mannschaft der Jugendwehr Kemnade/Bodenwerder besiegt. Die Partie um Platz drei konnte das Team „Ottenstein/Lichtenha-gen“ gegen „Hehlen I“ für sich entscheiden. Insgesamt elf Teams waren beim Geschicklichkeitswurfspiel um den König aus Holz am Start. Auf Rang fünf kam „Brevörde I“, Sechster wurde „Heyen II“, Platz sieben ging an die Jugendfeuerwehr Bremke vor „Hehlen II“ und „Hehlen III“. Auf Rang zehn: das Team „Brevörde I“ vor den „Heyer Girls“.

 

 

In seiner Festrede würdigte Jugendfeuerwehrwart Mirko Milutinovic „den Mut und die Energie“ des Gründungsjugendfeuerwehrwartes Dirk Winter und dessen Stellvertreter Andreas Damrau. Dass die 1993 gegründete Nachwuchsabteilung ein Erfolgsprojekt sei, sei auch daran erkennbar, dass von den heute 27 aktiven Feuerwehrleuten in Heyen 19 aus der Jugendfeuerwehr stammen. Mit Patrick Schulz, Fabian Tiller, Stefan Arndt, Maik Gebauer und Jan Fischer leisteten einige der Gründungsmitglieder bis heute aktiven Dienst. Auch Kai Brockmann, der die Geschicke der Jugendwehr mehr als zehn Jahre geleitet habe, sei man zu Dank verpflichtet. Milutinovic: „Die Jugendfeuerwehr steht für Zukunft. Denn die heutigen Mitglieder sind diejenigen, die sich in Zukunft ehrenamtlich für den Ort einsetzen, den Feuerschutz aufrecht erhalten und sich für die dörfliche Gemeinschaft einsetzen.“

 

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Grundtugenden wie Teamwork, Verantwortung und Zuverlässigkeit würden vermittelt. Im Zeitalter des Computers, des Smartphones und des Freizeitstresses sei es längst nicht mehr selbstverständlich, sich ehrenamtlich zu engagieren. „Und gerade deshalb können wir verdammt stolz sein auf eine so aktive Jugendfeuerwehr.“ Dieser umfassenden Rede hatten die Ehrengäste – neben Samtgemeindebürgermeisterin Tanya Warnecke waren das Bürgermeister Michael Zieseniß, Kreisjugendfeuerwehrwehrwart Steffen Brandt, Samtgemeindejugendfeuerwehrwart Kai Brockmann, Gemeindebrandmeister Andreas Damrau und Ortsbrandmeister Dietrich Meyer – kaum etwas hinzuzufügen, so das viel Zeit für die Kameradschaftspflege blieb.